Kopfmensch lernt strömen

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Klee
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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von Klee » Dienstag 27. Juli 2010, 07:21

ach ja und dann noch die meistgebeteten Mantren der westlichen Zeit anschauen und beobachten ....was es denn so denkt in mir:

wie. Z.B.
Ich hab keine Zeit
Ich muss arbeiten
Ich muss stark sein
etc...die Anzahl ist vielfältig

Es reicht allein das beobachten und überhaupt das wahrnehmen um eine Veränderung im Denken herbeizuführen.....
"Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft!"

Oscar Wilde

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bendi
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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von bendi » Mittwoch 28. Juli 2010, 20:26

Lieber Hollywood,
nur ein Paar Gedanken.
Kein Raucher weiss warum er eigentlich raucht. Ich habe nur an der Oberfläche ein bisschen gekratzt und schon manches unangenehmes entdeckt. Weiter wollte ich nicht mehr kratzen, war oder bin noch nicht bereit und so rauche ich weiter und behaupte, nicht aufhören zu können.
So wissen wir meistens auch nicht, warum wir krank sind. Die Lektionen kommen immer zum richtigen Zeitpunkt, nicht eine Sekunde früher oder später. Genau dann, wenn man bereit und reif ist, um zu kratzen. Eigentlich sollten wir sehr dankbar sein, ist uns noch nicht möglich.
Ich bin fest überzeugt, das wir unsere Erfahrungen schon vor unsere Geburt festgelegt haben, wie auch immer, auf eine Ebene die mir verschlossen bleibt. Wenn sie gut sind, freuen wir uns, wenn nicht, lehnen wir es ab und leiden. Alle äusserliche negative Erlebnisse sind meine Meinung nach ein willkommenes Frustrationsventil. Man darf schimpfen, kämpfen, jammern. Dahinter steht mein Thema. Über was wurde ich mich ärgern wenn ich ab sofort gesund wäre? Was konnte ich alles machen, was ich jetzt nicht kann? Will ich das? Ich habe mal ein Spruch gelesen: "Du willst das dein Übel verschwindet? Bedenke, vielleicht ist es das kleinere Übel". Vielleicht sind meine Krankheiten momentan leichter zu ertragen als mein Thema anzuschauen, will noch nicht kratzen, bin nicht bereit.
Jede Zelle und alle Organe arbeiten vorbildlich für uns, geben immer nur das beste, Tag für Tag. Wir auch. Und mein Universum, meine Quelle, mein Gott oder wie wir es auch nennen möchten sorgt für mich viel besser, als ich es kann. Ich darf zumindest manchmal beiseite treten um nicht allzu viel zu stören, dann wird es schon. Mein Fuss von den Wasserschlauch nehmen, und die Energie sprudelt und fliesst und heilt.

In diesem Sinne gute Heilung wünscht dir
bendi
Gott hat dir ein Gesicht gegeben, lächeln musst du selber.

hollywood
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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von hollywood » Mittwoch 28. Juli 2010, 20:39

ich bin noch so ein Anfänger!!!

Danke euch allen.

Hollywood

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Momabo
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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von Momabo » Donnerstag 29. Juli 2010, 20:13

bendi, du sprichst mir aus der Seele...

lg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -
www.jsj-praxis-mit-herz.de

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Andrea
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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von Andrea » Samstag 31. Juli 2010, 20:47

Hallo Hollywood,

... Hollywood = Traumfabrik ... welche Träume hast/hattest Du, die Du in der jetzigen Lebensphase (von der Krankheitszeit mal abgesehen) NICHT verwirklichst? Manchmal "spielt uns das Leben (anscheinend) übel mit", weil wir nicht auf UNSEREM WEG sind. Schau Dir mal die 4. Tiefe an (Niere, Blase, Einstellung ANGST, Schicksal, unser mitgebrachtes Potential ...). Schicksal - sal = Heil ... geschicktes Heil. Hast Du das große Buch von W. Riegger-Krause? Falls ja, schau mal die Geschichte auf S. 77 an. Ein Mann verwirklicht nicht seinen Traum, Musiker zu werden sondern muss nach dem Willen des Vaters das Familiengeschäft übernehmen. Erst nach einem Herzinfarkt entschließt er sich, die Firma zu verlassen und seinen Jugendtraum zu verwirklichen ...
Empfindest Du Deine Krankheit als Schicksalsschlag?

Und noch ein Aspekt kam mir in den Sinn (bitte nimm das nur als Anregung, Denkanstoß - ist wirklich nicht böse gemeint): Was wäre, wenn Du gesund wärst und alles läuft so weiter wie vor Deiner Krankheit? Wovor "bewahrt" Dich die Krankheit, was erspart sie Dir? Könnte es sein, dass Du in Deinem Job nicht mehr so erfolgreich bist wie früher und durch die Krankheit zeigst, dass Du ja gar nicht erfolgreich sein kannst? Könntest Du in gesundem Zustand den Unterhalt für Deine Familie nicht mehr aufbringen, weil der Markt härter umkämft ist als früher und Du eigentlich gar nicht mehr mitkämpfen willst? Du schreibst, Du bis ein Kämpfer. Musst Du Dich/Euch durchboxen und willst das eigentlich gar nicht? Willst Du, dass die Last auf mehrere Schultern verteilt wird? Ist die Krankheit ein "Zufluchtsort"???

Ich schreibe noch ein bisschen was zu Prostataleiden (allgemein) aus dem Buch "Dein Körper sagt: Liebe Dich!" von Lise Bourbeau: ... Diese Drüse stellt die Verbindung zwischen dem männlichen Körper und dem Sakralchakra, dem Energiezentrum der menschlichen Schaffenskraft her (meine Anmerkung: kreative Schaffenskraft = 3. Tiefe - Leber und GALLENBLASE!!) ... Prostatabeschwerden ... zeigen, dass der Betroffene sich durch eine bestimmte Form der Impotenz (meine Anmerkung: Potenz heißt auch Einfluss haben, wichtig sein), die er nicht mit seinem Willen (meine Anmerkung: unser freier Wille wird durch die 3. Tiefe ausgedrückt) kontrollieren kann, aus der Fassung bringen lässt. ... sollen ihm klar machen, dass er nicht alles und jeden kontrollieren kann und uns das Universum oft Situationen "schickt", in denen wir Altes loslassen müssen, um Neues zu schöpfen.
... Dein Prostataleiden soll Dir helfen, Dich wieder Deiner Fähigkeit zu besinnen, dass Du Deines eigenen Glückes Schmied bist. Es ist unsinnig zu glauben, dass Du in zunehmendem Alter nichts Neues mehr in Deinem Leben schaffen kannst ..."

Ganz liebe Grüße
Andrea
Das ist meine PERSÖNLICHE Meinung und Sichtweise. Bitte hinterfragt sie und entscheidet selbst, welche Aussagen Ihr annehmt und welche Ihr nachprüft. Wenn Ihr auf falsche Darstellungen meinerseits stosst, korrigiert mich bitte. Ich lerne gerne :)

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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von hollywood » Sonntag 1. August 2010, 12:50

Hallo!

Ich bin noch im Spiel, denn dank fleißigem Strömens habe ich mich wieder auf den Weg bringen können - oder wie auch immer.

Danke für die aufmunternden Worte. Wenn ich diesen Thread lese komme ich mir wie ein Jammerlappen vor. Schätze, ich muss mal was ganz stark an meiner Einstellung ändern!

Was mir die Krankheit sagen will? Das frage ich mich jetzt seit einigen Monaten, denn vor ein paar Jahren habe ich tatsächlich mein komplettes "altes" Leben über den Haufen geschmissen und neu angefangen. Damit war ich auch sehr zufrieden. Mein Job hat Spaß gemacht, ich hatte meine persönlichen sportlichen Erfolge, wir hatten mehr Geld zur Verfügung wodurch ich auch wesentlich mehr mir der Familie unternehmen konnte , und und und.

Die Krankheit hat mir ein halbes Jahr sehr viel von dem genommen, was für mich wichtig ist. Was mich mit Energie gefüllt hat. Darum ist es sehr schwer, etwas positives daraus zu deuten.

Meine These hierzu ist die folgende: Meine Beschwerden haben mich dazu gebracht, nicht zur das Strömen am eigenen Körper kennen zu lernen, sodern mich auch "gezwungen" es ständig durchzuführen (NUR Strömen brachte Linderung der Schmerzen - es half keine Schmerztablette!). Im Laufe der Wochen habe ich viel dazu gelernt und verstanden, dass hier etwas wunderbares im Gange ist. Ihr nennt es ein "Geschenk" und das sehe ich jetzt auch so.

Und jetzt der Hammer (und es stammt tatsächlich aus meiner Feder): Ich denke, ich wurde krank, um das Strömen zu lernen, um entweder eine noch nicht zu Tage getretene eingene ordentlich schwere Krankheit heilen zu können - oder aber es bei einer mir sehr nahe stehenden Person anwenden zu können um dieser zu helfen.

Ich glaube, die Krankheit sorgt im Moment dafür, dass ich mich so viel als möglich mit Strömen beschäftige, um wieder den ursprünglichen Zustand der Zufriedenheit zu bekommen - also keine Änderung. Ich spiele sogar schon mit dem Gedanken, selbst die Kurse für den JSJ-Praktiker zu besuchen, um möglichst viel zu lernen. (ich will NICHT praktizieren!!! Nur lernen und bei Bedarf im allergengsten Familienkreis zu helfen)

So - schönen Sonntag noch.

Liebe Grüße

Hollywood

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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von Ernestine » Dienstag 3. August 2010, 10:00

WOW! Das hast Du sehr schön geschrieben!
Wenn Du wirklich so denkst, wie Du hier schreibst, dann hast Du einen Riesenschritt gemacht!! Gratulation!!! Ich freu mich für Dich und auch für Deine Familie!

Weiter so!
Tina
Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, daß man eines Tages etwas geleistet hat.
Paula Modersohn-Becker, (1876 - 1907)

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Re: Kopfmensch lernt strömen

Beitrag von Momabo » Dienstag 3. August 2010, 18:04

lieber hollywood,
na siehste, JSJ wirkt, ich denke deine Beschwerden werden sich bald in Luft auflösen, denn du hast wieder ein Lernprozess geschafft...

Irgendjemand hat die Signatur: Nur was du loszulassen bereit hast, darfst du behalten oder so ähnlich, nur wenn du lernst, dass du Dinge nicht mehr lebensnotwendig BRAUCHST sondern alles schon hast, dann wirst du Quantensprünge machen, im Inneren wie im Außen.

Ich drück dir die Daumen für gutes Gelingen...

lg Mona
Herr, gebe mir Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gebe mir den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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