Die 36er Atmung

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Somorai
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Die 36er Atmung

Beitrag von Somorai » Mittwoch 3. Dezember 2008, 08:45

Aus welchem Grund ist es hilfreich, 36 Atemzüge mit verlängerter Ausatmung zu praktizieren?

Jede Ebene: Körper - Seele - Geist - wird von jeweils 12 bewussten Atemzügen durchströmt. Und somit entsteht eine Harmonische Verbindung von Körper - Seele - Geist.

Jeder bewusste Atemzug entspricht einem bestimmten Zustand. Es gibt im Jin Shin Jyutsu (auch astrologisch im Jin Shin Jyutsu von Belang z.B.) 12 Zeichen, Ebenen, Zustände, die jeweils mit 36 Atemzügen, also 3 für jeden Zustand, harmonisiert werden.

Außerdem schreibt Mary: Tiefes Atmen erzeugt ein liebevolles Wesen.
Somorai
Zuletzt geändert von Somorai am Mittwoch 3. Dezember 2008, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Lilienthal
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Beitrag von Lilienthal » Mittwoch 3. Dezember 2008, 09:12

Liebe Somorai,

vielen Dank für diese schöne Erklärung.

Martina
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dschin
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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von dschin » Dienstag 3. Februar 2009, 08:43

aber was ist tiefes atmen.

leider ist es so, dass die meisten komplett falsch über den oberkörper atmen.

atmet doch wie ein baby, ein tier - über den bauch und freiem oberkörper - so etwa 7-8 atemzüge/minute.

ich persönlich halte nicht so viel von der so oft gepriesenen 36-atmung mit sich selbst umarmen (26er).
ich finde es (für mich angenehmer) besser frei zu atmen, dabei die handflächen zu strömen und den energiefluss über die fingerspitzen ind die handfläche zu spüren

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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von Ilona » Montag 18. Mai 2009, 13:49

Hallo,
ich denke "bewusste Atmung",deswegen,weil wir auch mit den Sinnen in unserem Körper sein sollen und nicht beim Einkaufen, Putzen oder sonst wo.
Die Ausatmung einfach etwas länger werden lassen, da wir ja darin loslassen, was nicht zu uns gehört. Ich liebe die Pausen zwischen den Atemzügen, das NICHTS,in dem sich der Körper heilt.Wunderschön. Probiert es.
Keine Bemühungen :kleinerfinger:.Einfach sein.
LG Ilona
Schaue hin,bis du HÖREN kannst... Lausche,bis du SEHEN kannst...
(Mary Burmeister)

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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von Somorai » Montag 18. Mai 2009, 18:32

Hallo Ilona,
das hast du schön gesagt.

Die 9/18/27/36er Atmung hat noch den Zweck, unsere Konzentration beim Atem zu lassen, da wir ja mit dem Strömen "nichts" bezwecken. Harmonie stellt sich ein, wenn ausgleichende Zustände eingetreten sind.

Alle fernöstlichen Heiltraditionen stellen den Atem und das Zählen in den Mittelpunkt. Es zeigt sich hier auch, wie sehr wir uns auf uns selbst und unseren Atem konzentrieren können, der Atem SIND.

Natürlich ströme auch ich mitunter ohne das (bewusste) beOBACHTende Atmen. Wenn ich mir jedoch etwas Gutes tun will, dann nehme ich mir die Zeit für das zählende Atmen. Und ... meine Atemzüge werden immer länger und die Pausen dazwischen auch.

Lasst euch überraschen, was euch damit widerfährt. Und dass mir keiner meckert, wenn sich so etwas wie Erleuchtung einstellt ... ein wunderbares unbeschreibliches Glücksgefühl.

Somorai
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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von Klee » Montag 18. Mai 2009, 19:14

Ich finde es auch sehr schön - das Wort "bewußte" Atmung duch "beobachtende" Atmung auszutauschen.

Wenn wir etwas beob-acht-en, schenken wir diesem Achtung. Sobald wir unserem Atem Achtung schenken, kommt uns dies ins Bewußtsein und der Atem entspannt sich von allein.

Mit lieben Grüßen
Klee
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Oscar Wilde

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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von Nirbheeti » Dienstag 23. August 2011, 20:47

Der Beobachter oder Zeuge spielt in der Meditation die zentrale Rolle. Allerdings gibt es einen feinen, aber tiefgreifenden Unterschied zwischen den beiden. Der Beobachter z.B. eines Unfalls ist ganz dicht dran am Geschehen. Er bekommt die letzten Sekunden mit und ist dadurch leichter in das emotionale und physische Geschehen verwickelt, leistet erste Hilfe, ruft die Polizei usw. Der Zeuge sieht das Geschehen aus größerer Entfernung. Er überblickt vielleicht von einem Fenster im ersten Stock die Kreuzung und einen Teil der Straßen, die darauf zuführen und sieht, weshalb die Situation unfallträchtig ist und wie der Unfall irgendwann unausweichlich ist. Er wird derjenige sein, der berichten kann.
Mary benutzt immer wieder den Begriff „mein eigenes Zeugnis sein“. Während wir also bei den 36 Ausatmungen mit Wachheit und Bewusstheit in unserem Atem sind, betreten wir unseres inneres Reich, lassen uns aber zu leicht vom äußeren Geschehen ablenken.
Die erfolgreichsten Störmanöver sind allerdings unsere Gedanken. „Du bist, wo deine Gedanken sind.“, sagt Mary. Damit nun unser ständig plappernder Verstand wenigstens nicht ständig herumhopst, sind die unterschiedlichsten Methoden benutzt worden. Die Beobachtung des Atems dürfte die älteste sein. Das heißt: Ich bleibe der Zeuge meines Atems – bis mir der Ärger von gestern wieder einfällt. Kaum ist die Erinnerung da, rutsche ich in den Atemrhythmus meines Ärgers, Wut steigt auf, ich krieg einen heißen Kopf, es brodelt. Das Zählen habe ich nur durch Mary kennen gelernt. Ich erlebe es so, dass es mich länger beim Atem hält. Außerdem halte ich ja noch meine Finger oder die Mudras, die mich energetisch harmonisieren und in mir aufräumen. Und so vergrößert sich die Chance, vor mir selber Zeugnis abzulegen, wie ich immer wieder in bestimmte Muster und Einstellungen verfalle. Als mein eigener Zeuge sehe ich das Dilemma aus größerer Entfernung und mit mehr Überblick. Es ist dieses Erkennen, das Abstand zu meinen inneren Dramen schafft und ihnen den Nährboden entzieht. Der Weg ist, immer wieder gelassen zum kosmischen Rhythmus meines Atems zurückzukehren.
Wenn ich genügend Zeit habe, atme und zähle ich mich durch alle Positionen zur Harmonisierung der Tiefen hindurch, wie Mary es in Selbsthilfebuch 1 beschreibt. Jeder Tiefe „gönne“ ich 36 Ausatmungen. Nach Marys Vorschlag manipuliere ich den Atem nicht durch eine Atemübung, sondern schaue ihm einfach nur zu. Meine wiederkehrende Beobachtung ist, dass Ein- und Ausatmung zum Schluss viel länger sind als zu Anfang. Ich kann es bezeugen! Und manchmal genießt sogar mein Verstand die Ruhe und ist danach hellwach.

Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)

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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von optimistin » Mittwoch 24. August 2011, 13:28

Hallo Somorai,
Du hattest doch auf den Beitrag von Nirbheeti geantwortet heute morgen. Wieso sind Deine drei Beiträge wieder aus dem Forum genommen? Wir hatten uns gerade gefreut, nach so langer Zeit mal wieder etwas von Dir zu lesen.Nicht nur ich habe Deine Beiträge von heute morgen gesucht, ich dachte schon, ich leide an Halluzinationen. :witz:
lg von opti
Tränen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Zeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu sein.
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Re: Die 36er Atmung

Beitrag von optimistin » Donnerstag 25. August 2011, 19:30

Hallo Nirbheeti,
schade, die PN an Dich ist auch im Niemannsland gelandet. Habe Dir jetzt noch einmal eine PN geschrieben.
glg von opti
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