"beatmete" Verzweiflung

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AnnSophie
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"beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Freitag 5. Juni 2015, 16:12

Hallo Ihr Lieben,

mein gestriges Strömerlebnis, das ich mit Euch teilen möchte, vielleicht durch Susis Beitrag noch aktueller.

Ich habe ja immer wieder hier geschrieben, wie beim Strömen und auch dann und wann in mir Sätze hochkamen wie "Ich will nicht leben, ich will nicht sein."
Ich hab seit 2 Jahren versucht mich und das Kind in mir in der Verzweiflung anzunehmen und es als mehr oder weniger alte Pakete/Gefühle angesehen, die halt wahrgenommen, beatmet und dann auch gehen wollten.
Teilweise habe ich mich aber auch sehr gewundert, wie groß in mir das Nein zum Leben und die Verzweiflung ist.... unter dem Motto, hört das denn nie auf? War das wirklich so heftig? Ist das endlos? Und mich sehr sehr hilflos und ausgeliefert gefühlt, fast ohnmächtig gegenüber dem vermeintlichen Meer des Leids/der Verzweiflung in mir.

Gestern morgen beim Milzstrom kam da noch mal ein richtig ordentliches Paket an Verzweiflung hoch.
Erst gestern Mittag hab ich mit einer etwas älteren Freundin geredet. Unter dem Motto, wie lange dauert das?? Und sie 20 Jahre oder so... manchmal geht's auch nicht so schnell.

Und gestern abend beim Nabelstrom (mit einem Vortrag von Robert Betz garniert), kam plötzlich der Satz: "Es war so schlimm, Mama! So unsagbar schlimm!"
Mit ganz tiefen Schluchzen/Weinen. Vergangenheitsform! Nun auch in der inneren Sprache - zum allerersten Mal. :D Was für ein Schritt / Sieg. :dance:.
Es war schlimm, aber jetzt ist es das NICHT mehr. Bin in Sicherheit. Jetzt können die alten Wunden heilen (auch die aus den anderen Leben).

Hab gemerkt wie sich die Verkrampfung im Zwerchfellbereich / Oberbauch etwas verändert hat/ ein großer Kloß gelöst hat und alles viel weicher ist/wenn es auch immer noch 2 Brocken im gibt und die 14/23 ganz viel Liebe mag. Auch die linke 21 entkommen aus geistiger Gefangenschaft und tiefe Sicherheit schwingt mit/will bedacht/gehalten sein.

Ich bin dankbar und glücklich, auch für die gute Begleitung und Unterstützung, die ich hier durch Euch immer wieder gefunden habe. Wie die eine oder der andere mir immer wieder die Hand gereicht hat und beim nächsten großen oder kleinen Schritt geholfen hat. Danke auch Sanara, für deine Worte in den letzten Tagen: "Wir finden unseren Weg!" Und dann gleich so dolle...

Ich bin mir bewusst wie groß der innere Weg gewesen sein muss, vom jahrzehntlangen nicht sein dürfen, über das langsame hadernde, angstvolle zulassen, über das vorsichtige (be)atmen, das darf einfachen auch ein Teil sein zum das war.

Ich bin und lebe.

:sunshine:

AnnSophie.
Ich liebe, also bin und werde ich.
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von RuthHeile » Sonntag 7. Juni 2015, 18:12

Liebe AnnSophie,

da freu ich mich aber von ganzen Herzen!
Habe oft an Dich gedacht und war gerade auf einem Sprung im Forum.
Dann habe ich das hier gelesen und mich natürlich sofort eingelockt um Dir zu gratulieren.
AnnSophie ich wünsche Dir weiterhin Geduld mit Dir, Erfolg bei Dir und hoffe das jetzt ein Knoten gelöst wurde.
Der Nabelstrom wird öfter gebraucht als man selber annimmt.
Liebe Grüße

Deine RuthHeile
Herr, lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
(Antonie de Saint Exupery)

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Nirbheeti
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Nirbheeti » Mittwoch 10. Juni 2015, 20:13

AnnSophie hat geschrieben:Auch die linke 21 entkommen aus geistiger Gefangenschaft und tiefe Sicherheit schwingt mit/will bedacht/gehalten sein.
Liebe AnnSophie,

mit diesen Worten hast du mich angeregt, die SES unter die Lupe zu nehmen, bei denen Mary die Worte "Gefangenschaft" und "Sicherheit" benutzt. Es sind drei, wenn ich keins übersehen habe. Und bei zwei von diesen Dreien taucht das Wort "Anpassung" auf!

Das wäre also die Abfolge in der Reihenfolge des Entstehens und der Nummerierung:
5: "Beseitigt ANGST - falsche Beweise, die wahr erscheinen", "von aller Gefangenschaft befreit" im Zusammenhang mit der Anpassung an die "natürlichen Gegebenheiten"
15: Funktionen des Herzens, völligen geistigen Frieden, Sicherheit, neue Ideen und ebenfalls um Anpassung
21: tiefgründig, Sicherheit, entkommen aus geistiger Gefangenschaft.

In der 5 haben wir noch keine Sicherheit, werden aber vor falschen Beweisen gewarnt, die unsere Angst uns als wahr erscheinen lässt. Wir müssen uns in den natürlichen Gegebenheiten erst noch zurechtfinden und uns ihnen anpassen "um von aller Gefangenschaft befreit zu sein".

In der 15 sind die harmonisierten Funktionen des Herzens die Grundlage für völligen geistigen Frieden, aus dem sich wiederum Sicherheit ergibt, so dass neue Ideen (Geist; Himmel) für die Anpassung (an die vorliegende Situation? - Manifestation; Erde) entstehen können.

Im Bereich der 21 kommen gleich mehrere Sinne zum Tragen: sie wird eingerahmt von Augen, Nase, Mund an der Vorderseite(absteigend, ausatmen). Wenn wir alle diese Sinne einsetzen, sichert uns unsere differenzierte Wahrnehmung weitgehend gegen unangenehme oder gefährliche Überraschungen bei unseren Vorhaben ab. Ich seh es von Weitem, ich betrachte es gründlich aus der Nähe, ich rieche daran. Schließlich schiebe ich es mir noch in den Mund, kaue es und verleibe es mir ein. Mit dieser Grundlage verschaffe ich mir Sicherheit. Im übertragenen Sinn komme ich so jedem - dort ebenfalls erwähnten - Schwindel auf die Spur, auf den ich sonst hereingefallen wäre. Durch dieses intensive Erkennen entkommen wir unserer bisherigen geistigen Gefangenschaft. Anpassung wird hier nicht erwähnt, auch nicht bei SES 22, wohin dieses Thema ja auch gehört. Aber im Selbsthilfebuch 2 hat Mary das nicht mit aufgeführt.

Alle drei SES liegen an der Vorderseite unseres Körpers, sind also absteigende SES, haben mit Ausatmen und Handeln in der Welt zu tun. Sie umfassen das erste und letzte SES der 2. Tiefe (5, 15) und das vorletzte der 3. Tiefe (21), in der wir unsere Bestimmung auf die Erde bringen (wollen).

Ich finde diese Dreiheit beachtlich, wenn ich daran denke, wie Mary immer wieder vor falschen Sicherheiten warnt. Auch wird Anpassungsfähigkeit ja oft als "Sich-selbst-Aufgeben/Verlieren" abgewertet. Hier taucht es eigentlich als eine Art Lernprozess auf. Lehrmeister ist die schon vorhandene Realität, die Möglichkeiten, die sie bietet, und der Widerstand, den sie Veränderungen entgegensetzt.
---
Ich seh grad SES 23, ein aufsteigendes SES an der Rückseite des Körpers:
Hier kommt Mary auf "Techniken an sich" als "falsche Sicherheiten" zu sprechen: Sie weist darauf hin, dass "Bewusstsein und Verstehen" der SES "die SCHLÜSSEL zur Sicherheit" sind. Also wieder wie in 21 die individuelle, gründliche Vertrautheit mit der Kunst des Jin Shin Jyutsu. Die Sicherheit kommt daher, dass ich auf dem Weg des ERKENNE MICH SELBST zu universellem Wissen geführt werde und nicht mehr nur meinen eigenen Grenzen unterliege. - Die Begriffe "Anpassung" und "geistige Gefangenschaft" fehlen aber.

Das war's für heute aus der Schatzkiste von Marys Selbsthilfebuch 2.
Nirbheeti
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und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)

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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Samstag 10. Dezember 2016, 14:16

kleines/großes Update:
Mit aller meiner Geduld versuch ich ja in den letzten Jahren, das was da an innerer Verzweiflung hochkommt zu atmen und strömend anzunehmen.

Der Satz meines inneren Kindes hinsichtlich des nicht-leben-wollens hat sich in den letzten Wochen u.a. nach einem vier-tätigen-Strömseminar nochmal gewandelt:

"Ich will nicht leben, wenn ich meine sprituelle Bestimmung nicht leben kann." oder andersrum "Ich will mein spirituelles Erbe leben!"

Endlich mal ein positives Wozu. :dance: Das war/ist nochmal ein ein ordentlicher Klops der sich da gewandelt hat bzw. wie so ein schwarzer Vogelschwarm weggeflogen ist. : 19 Bin sehr dankbar.

Merke komme bei meinem 14er-Strömen wieder eine Schicht tiefer... und gleichzeitig spirituelles Erbe, das ruft nach der 5. Tiefe Dünndarm & :kleinerfinger: . Das hatte aber nochmal eine Woche gedauert bis mir diese Verbindung wieder aufgegangen war, auch für meinen eigenen Prozess. & Das Herz ist irgendwie immer noch zuverletzt, um direkt geströmt zu werden.

Mein Kind zeigt seit dem seine Bedürftigkeit noch viel deutlicher/krasser, ist nicht immer einfach aber gleichzeitig eine enorme Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein.
Führung hat viel mit Selbstführung zu tun.
Ist also immer noch Aufgabe, wenn sich die Qualität auch verändert und die eigenen Resourcen wachsen.

@Nirbheeti,
Deine Lesung aus dem Schatzkästlein des 2. SHB war heute wieder ganz aktuell - auch weil die linke 21 immer noch einige Päckchen im Lauf meines Erden-Weges aufgesammelt hat - nicht nur aus diesem eigenen Leben....

Da geht's auch um ein Ändern der Denkrichtung von Mühlsal & Leiden hin zur Freude den Tanz des Lebens hier auf dieser Erde zu gestalten... von dem Lernen durch's Schwere & Leid, hin zum Lernen durch's Leichte und Freude....
die Freiheit zu SEIN.

Danke an alle, die mich an so vielen verschiedenen Stellen&Orten auf diesem Weg auf so vielfältige Weise unterstützen und inspirieren.

Unbeirrt den Weg gehen ohne das Ziel im hier und jetzt zu kennen.

Ich bin
Du bist
Wir sind

: 26
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Samstag 10. Dezember 2016, 18:57

Liebe AnnSophie,

"unbeirrt den Weg gehen" - dazu ein paar hoffentlich aufheiternde Gedanken...

Ich glaube, ich war als Kind ein ziemlicher Motzbrocken! Und der dazu passende Anteil des inneren Kindes überlebt nun mal und plagt einen dann auch in späteren Jahren. Dann geht es nicht mehr um das Eis, das man unbedingt haben wollte, sondern z. B. mal locker flockig um die spirituelle Bestimmung JETZT SOFORT. Dann bekam ich auch noch einen Sohn, der ein perfektes Double meines Motz-und-stänker-Anteils war - da ging die Post richtig ab :evil:
Argumente? Werden überbewertet! Mein Sohn hielt schon mit 7 Monaten die Luft an, wenn er nicht bekam, was er wollte. Die Botschaft: Gib mir das, sonst falle ich tot um! Er kam nach wenigen Sekunden wieder zu Bewusstsein. Aber entspannte Elternschaft sieht anders aus.
Wir hatten damals eine alte, sehr erfahrene Kinderärztin, sie riet uns, den Raum zu verlassen, wenn er die Luft anhält, sonst hätte er uns im Griff und würde das weiter praktizieren. Klingt grausam, aber nach 2 harten Monaten war ich so "durch", dass ich ihrem Rat folgte. Kind hatte eine Nadel auf dem Teppich gefunden, die nahm ich ihm ab, er hielt die Luft an und....ich ging raus. Tür zu. Mit Herzklopfen lauschte ich an der Tür bis es "blopp" machte und er umgefallen war. Dann ging ich rein nahm in wortlos und legte ihn ins Bettchen. Nix sonst! Damit war das Thema Luft anhalten gegessen!!! O. k., dann kam die Dauerschreiphase, aber inzwischen ist er 30 und wir leben beide noch und verstehen uns bestens.

Was mache ich inzwischen, wenn mein inneres Kind doch nochmal aufmuckt und SPIRITUELLE BESTIMMUNG LEBEN JETZT SOFORT plärrt? ...ich verlasse den Raum und gehe Stall misten. Das alles schon da ist - weiß ich. Das alles Ent-wicklung ist - weiß ich auch. Das Gras (und Kind) nicht wächst, wenn ich daran ziehe - auch klar. Und wer garantiert mir, dass Bestimmung leben entspannter ist als Stall misten? Keiner!
Sich selbst lieben kann auch heißen ab und zu: Tür zu!

: 26 Herzliche Grüße
Waldeule
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Sonntag 11. Dezember 2016, 09:41

Liebe Waldeule,

interessante Geschichte & da merkt man mal wieder wie unterschiedlich die Kinder und Menschen sind.

Ich war eher ein zu braves Kind und dementsprechend eher wenig meine Bedürfnisse geäußert und dann hab ich sie irgendwann fast ganz vergessen.

Deshalb ich bei mir -sicher nicht die Tür zu - sondern aus der Erwachsenen-Perspektive das Kind an die Hand nehmen und ihm SIcherheit geben, dass es sich schon weisen wird.

... das mit dem Unbeirrt den Weg gehen, war eigentlich gar NICHT schlimm gefühlt, sondern eher erleichtert...

Ich weiß es geht nach Hause, zu mir. Ich weiss gleichzeitig noch nicht, was das konkret in diesem Leben in dieser Zeit alles wirklich bedeutet... habe früher so viel Pläne gemacht, die dann doch nicht wahr wurden, weil das Leben was anderes für mich vorgesehen hatte (und nun will ich die Sachen einfach mehr kommen lassen.)
Und das hier und jetzt war einfach der Diesseitsbezug, dass wir am Ende bei uns ankommen ist klar, die Frage ist ja wie können wir unsere eigentliche Bestimmung vorher auf dieser Erde leben und sein?

Und da ist's für mich hilfreich zu vertrauen, unter dem Motto Gott/das Leben weiß schon, was das beste für dich ist, unter dem Motto das Leben macht keine Fehler - das Gras wird schon wachsen.

Herzlich

AnnSohie.
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Sonntag 11. Dezember 2016, 10:32

Liebe AnnSophie,

ich glaube, du hast für dich schon ein sehr gutes Gespür, was richtig und die "dran" ist.

Meine Tochter ist auch eher das brave Kind gewesen und sie (jetzt 24) wirft mir manchmal halb scherzhaft vor, ihr Bruder sei Mamas Liebling gewesen. Der Eindruck entsteht natürlich schnell, wenn man mit einem "schwierigen" Kind extrem viel Aufhebens hat - was aus Sicht des Bruders natürlich wieder ganz anders gewertet wurde.

Nein, der Beitrag war weniger als Rat für dich gedacht, denn für dich ist es richtig, dem inneren Kind die Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung zu geben, für die es sich vielleicht lange nicht selbst genug wertgeschätzt hat.
Ich habe einfach etwas auf die Waagschale (da ist sie wieder :kicher: ) werfen wollen, was gerade für Mütter schwieriger (innerer) Kinder ein Trost sein kann, da man sich ständig als "Rabenmutter" fühlt und glaubt, alles falsch zu machen. Kind in den Arm nehmen: Gute Mutter! Kind auch mal sich selbst überlassen: Böse Mutter! Aus den Schlappen wollte ich raus! Beides kann richtig sein. Nur wertet man es immer noch eher einseitig. Die Übermutter, die ihr Kind erdrückt und ihm die Luft nimmt, ist ja auch nicht die bessere Mutter, dafür gibt es aber mehr gesellschaftliche Zustimmung wie für einen Klaps auf den Allerwertesten. Das kommt mir bei der spirituellen Aufarbeitung des Themas "Inneres Kind" manchmal zu kurz...

Du kannst dich wirklich freuen, dass du all deine e wertvollen Erkenntnisse auf Wunsch Der olle Weise bekommst - das ist ja wesentlicher Teil der Be-stimmung

Herzliche Umarmung : 26
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Sonntag 11. Dezember 2016, 10:36

:witz: ...Was hat das blöde Worterkennungsprogramm denn da wieder vermurkst :kicher:
"auf wundervolle Weise" sollte das natürlich heißen! ;)
LG
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Sonntag 11. Dezember 2016, 11:06

Wunsch Der olle Weise
wie geil ist das denn! :D

Was der/die olle Weise so macht, war teilweise ziemlich harte Kost, aber die bekommt man ja, um sie zu verdauen & wachsen...

danke für dein Wissen, um die "schwereren" inneren Kinder.

Übrigens ich weiß auch, dass ich manchmal über ein Nein meines Kindes hinweg muss, um Ja zu mir zu sagen. Das Kind hat immer noch soooooo viel Angst ... da setzt es manchmal aus dem Wissen der Erwachsenen ein "Nein", das sich vielleicht dauerhaft zu einem "Ja" wandelt, z.B. mit meiner WG in Frankfurt.
Ein Kind hat eben gerade nicht den Überblick des Erwachsenen und braucht auch engere Grenzen. Klapse versuch ich dabei zu vermeiden, brauchte meine Mutter bei mir auch kaum - im Gegensatz zu meinem Bruder.
Wie sagt Jesper Juul, Kinder sind nicht gleichwertig, sondern gleichwürdig.

Rabenmutter ist ein zutiefst deutsches Denk-Konzept - in Frankreich z.B. gibt's den Begriff nicht.... also einfach einmal über den Zaun schauen und das gute dort mitnehmen.

: 26
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Sonntag 11. Dezember 2016, 13:26

.... ich liebe Raben :kicher:
Gerade hat einer von unserem Scheunendach ein Steinchen auf uns runter geworfen - der wollte anscheinend auch mehr Aufmerksamkeit :witz:

Das mit dem Rabenmutterkomplex ist Gott sei Dank lange her, aber ich fühle mit jeder Mutter, die darunter leidet. Wenn man drin steckt, ist Frankreich so weit weg wie der Mars! :oops:
Aber grundsätzlich können wir Deutschen uns von der Lockerheit und dem "freundlicheren" Blick auf so manche harten Nüsse des Lebens von anderen Ländern und Kulturen etwas abgucken. Wobei.... so locker kommen mir die Franzosen gerade jetzt auch nicht wirklich vor :twisted:

Liebe Grüße
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Donnerstag 15. Juni 2017, 13:18

Nach einer Wandlung heute Nacht hab ich gerade diesen Thread wieder gefunden.... das Leben schreibt für mich einfach die besten Geschichten:

@ Waldeule, Für alle Mütter von inneren & äußeren Kindern mit schlechtem Gewissen der Film: Bad Moms - amerikanisch, leicht, schön & angenehm moralisch, hab ich am Wochenende gesehen, passend zum Schwangerschaftskurs mit Petra Elmendorff

@Nirbheeti, danke nochmal zu deinem Text zu 5, 15 & 21:
Meine linke 5 ruft sich in den letzten Wochen oft schmerzend in Erinnerung und sucht Linderung
Die linke 21 zuckelt auch, vor ein paar Wochen hat mein Therapeut da hingefasst und ich hab die tiefe An- und Verspannung gespürt, und versuch sie seitdem wieder mehr zu strömen.
Ja und die 15 ist seit einigen Wochen/Monaten neben dem longtime-favorite 14 immer öfter mein Begleiter.

Seit ein wenigen Wochen mag ich auch zum ersten mal von mir aus die 26 halten, das Vollständig, was war ist und sein wird, es ist als ob ich das was war und sein wird nun anders mitatmen kann ;) (die 22 das einfache vollständig mag ich ja schon seit einigen Jahren).

Äußerlich bin gerade auch in einem Geburtsprozess: Habe die Zusage für einen Job in Baden-Baden und habe nun (schon vor ein paar Wochen) um die Auflösung meines aktuellen Arbeitsvertrags in Frankfurt gebeten. Die Entscheidung von oben steht noch aus oder ist mir zumindest noch nicht kommuniziert. Für mich ist das wie ein später erhörtes Gebet (Für mich kennt Gott auf Gebete ja die 3 Antworten: ja, noch nicht oder ich hab was besseres - und der Job in Baden ist ein Fall von noch nicht.)

Und das was, was da gestern hochkam, lässt mich noch ein bißchen den Kopf schütteln, aber weiss ja schon lang, dass ich ein verücktes Huhn und nicht ganz dicht bin.

Schon seit Jahren immer wieder, aber In den letzten Wochen verstärkt kam immer wieder das, ich will nicht, ich bin nicht einverstanden.
Und seit gestern/heut nacht weiss ich etwas besser, was ich nicht will, dass die Welt untergeht, dass wir sie wahlweise vergiften oder in die Luftblasen.
Ich bin damit NICHT einverstanden, dass unsere Lebensweise scheinbar alternativlos ist und mein inneres Kind, will, dass ich die Stimme zur Rettung der Welt erhebe, mit meinem ganzen Wissen, das ich aus den verschiedenen Bereichen habe, das irgendwie verbinde. Dass ich diesmal nicht sterbe, bevor ich meine Stimme erhoben habe. Habe noch wenig Ahnung von der Form, bin noch etwas beklommen von der -rational betrachtet - schieren Größe des Rades das sich in mir da dreht. (Wobei ich schon länger weiß, dass es um was großes geht und die innere Anspannung und Verzweiflung groß ist, ist ja auch schon ein jahrelanger Prozess/Weg)

Ist das überhaupt meins, liegt da nicht eine Verwechslung vor? Hätte es nicht ein etwas kleinerer Kuchen sein können? Warum sucht sich meine Seele so was aus - geht's nicht noch ein bißchen größer /kleiner? Was weiß mich :baeh:

Wo ist der crack durch den jetzt das Licht reinkommt? :roll:

Will sagen bin einerseits glücklich, dass ich mir selbst wieder ein Stück näher gekommen bin.... andererseits bei dem Klops heißt's erst mal pppppppffffffffffffffffff : 19 ..... ausatmen. Und das ganze in die wohlwollende, kollektive Weisheit des Forums zu spielen.

Wünsch Euch einen schönen sonnigen Tag - ich ess jetzt erst mal was und geh dann raus.
: 26

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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von Waldeule » Donnerstag 15. Juni 2017, 19:17

Liebe AnnSophie,

das hört sich richtig gut an :sunshine: Ich wünsche dir, dass sich das mit dem Job in BB auf die für dich beste Weise entwickelt. Achte jetzt gut auf dich. Viel raus in die Natur (keine Bäume ausreißen, aber UMARMEN!!! ;) ) Diese Energie bei der Öffnung von "Toren" will geerdet werden, nur dann kann man seinen Dienst antreten - ist zumindest meine Erfahrung. Die 15 ist jetzt bestimmt nicht verkehrt.

An einem WE war viel von Licht- und Erdenhütern die Rede. Egal wie man es vielleicht sonst nennt, es sind die Menschen, die vom wünschen und haben wollen, allmählich beim geben wollen und der Seelenaufgabe angelangt sind. Scheint so als würden da gerade viele "berufen" - und das ist auch bitter nötig! Als Mittler zwischen höheren Schwingungsbereichen und der Erde braucht es gute stabile Wurzeln und ein bedingungsloses "Ja" zum DA-SEIN als irdisches Wesen. Die Aufgaben, die für viele anstehen, werden zwar mit viel Energie unterstützt, aber es gibt auch Gegenwind, den man nicht unterschätzen sollte. Also immer wieder sich reinigen, anbinden nach "oben" ebenso wie erden und auch vernetzen untereinander. Letzteres hilft einem auch das Licht in allen zu ehren, ganz wichtig, um nicht in die ich-bin-auserwählt-Falle zu tappen. Einerseits die Größe einer Aufgabe nicht scheuen, andererseits das "Managment" immer der Seele und nicht dem Ego zu überlassen, ist nicht immer einfach.

Dann mal ran :dance:

Drück dich mit einem Gruß von Lichtlein :idea: zu Lichtlein :idea:
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Donnerstag 15. Juni 2017, 21:01

Liebe Waldeule,
:danke:
Ich bin zu tiefst der Überzeugung, dass jeder etwas weiß und keiner alles. Und dass es das Wissen und den Beitrag jeder einzelnen Wesenheit braucht, damit ein System wirklich gesunden kann. Oder auf den Körper bezogen, es ist ein Irrglaube zu glauben, dass der Kopf besser als der kleine Zehen weiss, was für den Körper das richtige ist. :mrgreen:

Das mit dem rausgehen hab ich aufmerksam gelesen, heute musste ich erst mal lang daheim sein und das Haus wieder selbst beatmen, nachdem ich letztes Wochenende ja auch nur 2 Abende da war.
Mach's gut Du Lichtlein :idea: !

: 26
AnnSophie.
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Sonntag 18. Juni 2017, 21:13

Der Crack für's Licht hat nicht lang auf sich warten lassen.... mein Schuldthema ist wieder hochgepopt, um nicht zu sagen ich habe in mir einen sehr interessanten Glaubenssatz entdeckt, der mich die Nase rümpfen und den den Kopf schütteln lässt.
Ich glaube bis jetzt noch, dass ich es nicht verdiene dauerhaft glücklich zu sein ... (gefühlt wegen alter Kamellen aus anderen Leben, wo ich aus Liebe so richtig Sch... gemacht habe... hab erst danach gemerkt wie schlimm es war und hab mir das noch nicht vergeben).

Mach mal einen eigenen Ström-Thread zu dem Thema auf....
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Re: "beatmete" Verzweiflung

Beitrag von AnnSophie » Freitag 23. Juni 2017, 23:08

Update Apropos glücklich sein dürfen:

Überraschende Wende beim Job in FFM:
ChefChef und ChefChefChef haben mir heute 2 Dinge gesagt/angeboten:
1. Ich darf zum 30.9. gehen wenn ich mag : 10
2. Meine Chefin geht auch zum 30.9. und sie haben mir ihren Job angeboten. :D
Nun darf ich mich dieses Wochenende entscheiden, was ich lieber mag, welcher der beiden Wege mehr der meine ist, sind für mich 2 richtig gute Alternativen. Eine Kreuzung im Leben, wo es in ganz unterschiedliche Richtungen geht. :witz:
Erstmal drüberschlafen & kann gute Unterstützung beim Entscheidungsfinden brauchen.
: 26
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