Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

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marychaine
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Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von marychaine » Freitag 4. Mai 2018, 11:01

Guten Tag,

ich habe schon ein bisschen im Forum gesucht aber irgendwie konnte ich nichts finden. Vielleicht hatte ich Tomaten auf den Augen...

Ich habe bisher immer nur zu Hause oder privat geströmt, möchte jetzt das erste mal im Krankenhaus strömen. Da ich auch an Scham- und Steißbein muß, geht das auch nicht so unauffällig.

Daher wollte ich Euch gerne fragen, ob Ihr aus der Erfahrung eine gute Antwort empfehlen könnt, wenn mich ein Arzt oder Pfleger fragt, was ich da eigentlich mache...

Ich habe gerade eine Hirnblockade, mir fällt nur ein "Energieblockaden lösen" oder. Oder soll ich besser einfach nur sagen, zur Entspannung, da ist dann kein größerer oder umständlicher Erklärungsbedarf.

Danke für Eure Ideen!

Viele Grüße
marychaine
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AnnSophie
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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von AnnSophie » Freitag 4. Mai 2018, 18:07

Hallo Marychaine,

es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten wie Du antworten kannst, je nachdem wie deine Lust, Laune und die Situation, das Gegenüber ist.

Du kannst z.B. sagen, dass Du strömst, d.h. die Selbstheilungskräfte deines Mannes aktivierst / unterstüztst. Du kannst sagen, dass das was Du machst mit Akkupunktur und Akkupressur verwandt ist und Jin Shin Jyutsu heisst. Je selbstverständlicher es für Dich, desto glatter wird es gehen. Du kannst auch schweigen und gar nichts sagen. Deinem Mann gute Besserung ich nehm ihn mit in meine Strömerei, was auch immer es dann werden wird, 13-14-15, sind zur Zeit meins.

Viele Grüße und viel Kraft
AnnSophie
Ich liebe, also bin und werde ich.
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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von Christa » Freitag 4. Mai 2018, 19:42

Liebe Marychaine,
ich habe schon öfter im Krankenhaus geströmt. Es kommen oft erst mal skeptische Blicke (egal ob Mit-Pat-ienten, Schwestern oder Ärzte). Manche schütteln den Kopf, andere grinsen (blöd), wieder andere fragen einfach was ich da mache. Dann erkläre ich es auf möglichst einfache Weise, wie es mir gerade in den Sinn kommt und wie ich denke das der Andere es versteht. Dabei kommt es immer darauf an, wer dieses Gegenüber ist. Und bei den Schwestern und Ärzten stoße ich dabei meistens auf das größte Interesse und Verständnis.
Du solltest erst gar nicht versuchen, das Strömen zu verstecken. Übe es so selbstverständlich wie möglich aus, dann wirst Du auch die Akzeptanz spüren.
Für Dich und Deinen Mann alles Gute.
Herzlichen Gruß
Christa
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
(Tolstoi)

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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von Kampfkarpfen » Samstag 5. Mai 2018, 07:43

Liebe Marychaine,
wieso glaubst du das du dich rechtfertigen musst, weil du strömst? ( SES 19 ????) : 26
JSJ ist eine Lebenskunst die gelebt werden will.
Ich habe festgestellt je mehr ich etwas negatives erwarte um so eher stellt es sich ein.
Mach dir keinen Kopf.
Deinem Mann wünsche ich gute Besserung.
Grüßle Kampfkarpfen

Schöne Momente kannst du nicht festhalten sie fliegen davon wie eine Pusteblume.
Doch die Erinnerung daran bleibt manchmal eine Weile und manchmal auch für immer.

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Nirbheeti
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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von Nirbheeti » Samstag 5. Mai 2018, 20:25

Liebe Marychaine,

als ich anfing zu strömen (~ 1986), hatte ich Angst, dass man mich rausschmeißt.

Inzwischen habe ich viele positive Erfahrungen dabei gemacht.
Patienten, die auch gern geströmt werden wollen;
Mitpatientin, die zum Strömen angeleitet werden wollte;
Jin Shin Jyutsu-Freundin, die mich nach Herzkatheterunersuchung strömte und damit eine ihr bekannte Stationsschwester völlig verblüffte.
Sogar eine Physiotherapeutin, die einem Freund sagte: "Was, Sie kennen Jin Shin Jyutsu? Dann geb ich Ihnen jetzt den Wadenstrom." Sprach's, hängte am Fußende das Brett aus, zog sich einen Stuhl heran und legte los. Nach Anweisung habe ich das dann auch geschafft. Inzwischen sage ich bei erstaunten Blicken auf das Brett: "Ich häng das nachher wieder ein."
Und dass vor einer Woche der Arzt von der Strahlentherapie neugierig-interessiert auf mein Buch guckte, hat mich echt gefreut. Er hat sich aber nicht getraut zu fragen... Schade, da konnte ich ihm nicht antworten.

Christas Tipp, spontan und aus dem Bauch heraus zu antworten, passt auch zu meinen Erfahrungen. Dabei trifft man meistens intuitiv das, was für unser Gegenüber passt. Wenn nicht, entwickelt sich ein Gespräch. Auch gut. :witz:

Viel SPASS - und gute Besserung - trotz der ganzen verfahrenen Situation.
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)

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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von strömhexe » Sonntag 6. Mai 2018, 08:28

Hallo Marychaine,

als mein Mann letztes Jahr nach der Herz-Op im Krankenhaus lag, hab ich ihn immer geströmt. Niemand hat mich gefragt, was ich da mache. Das fällt mir erst jetzt auf. Irgendwie war das anscheinend "normal".

Gute Besserung auch von mir, viel Glück und Erfolg beim Strömen.

Strömhexe
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marychaine
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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von marychaine » Samstag 26. Mai 2018, 17:43

Vielen Dank für Eure Gedanken! Eure Hilfestellungen wäre super. So bim ich ganz entspannt herangegangen. Es hat sich dann sogar so gut gelöst, dass wir meist Glück mit dem Wetter hatten. Ich hab dann immer eine Picknickdecke mitgenommen und wir lagen auf einer kleinen, versteckten Wiese auf dem Krankenhaus Gelände. So war das Strömen ganz entspannt mit Vogelgezwitscher 😊 und wir konnten dem engen 4 Bettzimmer entfliehen. Und so ging selbst der Nierenstrom ganz entspannt!
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Re: Strömen im Krankenhaus > neugierige Fragen beantworten

Beitrag von strömhexe » Samstag 26. Mai 2018, 20:47

Liebe Marychaine,
das freut mich. Weiterhin alles Gute.

Liebe Grüße
Strömhexe ☺
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