Organuhr bei Therapien beachten?

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Sammie
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Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Sammie » Sonntag 11. Februar 2018, 22:05

Hallo Zusammen,

ich bin chronisch krank, weswegen ich auf eine medikamentöse Behandlung angewiesen bin. Aus Interesse habe ich mich auf https://www.organuhr.net/ ein wenig zum Thema Organuhr belesen. Nun würde mich interessieren, ob da wirklich etwas dran ist. Würde es Sinn machen die Organuhr bei einer medikamentösen Therapie zu berücksichtigen?

LG

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Momabo
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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Momabo » Montag 12. Februar 2018, 10:21

Hallo Sammie,
herzlich willkommen bei uns, schön dass du zu uns gefunden hast ;) Kurze Vorstellung von dir wäre wünschenswert, damit wir uns ein Bild von dir machen können :D

Deine Frage ist ein interessanter Ansatz, wie würdest du dir das denn vorstellen? Was für Medikamente nimmst du denn? Bzw. was für eine chronischen Erkrankung meinst du?
Für mich machte es bis jetzt nur Sinn, die Organe zu stärken, zur richtigen Zeit um mit der Krankheit anders umgehen zu können bzw. auch Heilung/Harmonie zu bringen. Dauert bei chronischen "Geschichten" halt auch eine Weile...

glg Mona
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Waldeule
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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Waldeule » Montag 12. Februar 2018, 20:34

Hallo Sammie,

"dran" ist auf jeden Fall etwas, das kann man auch gut an sich selbst beobachten. Der Spruch, beginnend mit "frühstücken wie ein König..." kommt von der Erfahrung vieler Menschen, dass Nahrung morgens besser aufgenommen und verwertet wird als abends. Magen und Milz sind morgens einfach besser mit Qi versorgt. Ebenso verhält es sich mit der Verdauung (wenn man am frühen Morgen nicht schon zu viel Stress hat). Der Dickdarm "funktioniert" dann halt besser.

Nicht umsonst finden Fastenkuren, die ja auch der Entgiftung dienen, im Frühjahr besonderen Anklang, weil die Leber dann besser beeinflussbar ist. Der Jahreskreis ist ebenso den Organen zugrunde gelegt wie die Tages-/Nachtzeiten.

Medikamente kann man nach der Organuhr einnehmen, aber da lässt sich nicht pauschal eine Empfehlung geben. Manche Medikamente werden z. B. nur schwer vom Magen aufgenommen, da könnte man sich die Zeit von 7 - 9 zunutze machen, um nachzuhelfen. Das hängt aber von den Einnahmeverordnungen des Arztes ab. Wenn du mehrmals am Tag das Medikament nehmen musst, geht es eben so nicht.
Du kannst aber unabhängig von Medikamenten mal mit Organströmen und Organuhr experimentieren. Da wäre sowohl die Hauptzeit des Organs denkbar, aber auch die genau entgegengesetzte Zeit, wenn das Qi am schwächsten ist. Probiere einfach mal aus. Bei Organen die ihre Hauptphase zu nächtlicher Zeit haben, bietet sich die "gegenüberliegende" Uhrzeit ja an.

Liebe Grüße
Waldeule
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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Valeria » Mittwoch 14. Februar 2018, 12:12

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man einen Organstrom nicht zu der Zeit machen soll, wo das Organ in der Organuhr aufgeführt ist. Die Organ-Fe fällt nicht darunter. Stimmts? wenn nicht. lass ich mir von erfahrenen Strömern gern etwas erzählen.

LG Valeria

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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von AnnSophie » Mittwoch 14. Februar 2018, 22:48

Liebe Valeria,

man kann mit oder komplenentär zur Organuhr strömen. Kann beides passend sein, je nach Situation.

Herzlich

AnnSophie.
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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Valeria » Donnerstag 15. Februar 2018, 09:26

Liebe AnnSophie,

ich habe das bei Somorai gelesen: viewtopic.php?f=17&t=1067&p=8368&hilit= ... orai#p8368
LG Valeria

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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von AnnSophie » Donnerstag 15. Februar 2018, 19:48

Liebe Valeria,

gerade gestern in der Strömgruppe bei Petra war das auch Thema mit u.a. folgenden Aspekten:

-"Man renoviert keine Autobahn während der Rush-Hour", das passt z.B. auch zu dem Ansatz zum Zeitpunkt eines Stroms den gegenüberliegenden Strom oder einen über den Lendenwirbelkreis passenden zu strömen.
-Aus Japan hat Kato berichtet, dass sie manchmal bei ganz schweren/kritischen Zuständen teilweise alle 2 Stunden zu Beginn seiner Zeit der entsprechende Strom strömen
-d.h. bei einer Schwäche kann ein zusätzlicher Spin auch während der Zeit des Stroms sehr wohltuend sein, bei einer Überladung nicht ...

Man kann Somorais Beitrag als Faustregel sehen, insbesondere im Hinblick auf etwaige Überladungen/Blockaden ....

Das ist ausführlicher, das was ich gestern schon kurz angerissen habe. D.h. es kommt wie so oft auf die konkrete Situation an.

Liebe Sammie, Du merkst für uns die Organuhr eine Realität. Die Diskussion ist eher darüber welche Folgen sie für's strömen hat.

Herzlich
AnnSophie.
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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Valeria » Freitag 16. Februar 2018, 09:36

Liebe AnnSophie,

sei mir nicht böse, aber ich frag mich, ob ein Anfänger weiß, wo eine Blockade ist, oder über den Lendenwirbelkreis Bescheid weiß.

Wenn man chronisch krank ist, greift man nach jedem Strohhalm - ist mir auch klar. Aber meiner Meinung nach wäre es besser, einfach zu werden.

LG Valeria

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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von Waldeule » Samstag 17. Februar 2018, 15:05

Hallo,

es ging in Sammies Frage doch um
Sammie hat geschrieben:
Sonntag 11. Februar 2018, 22:05
Würde es Sinn machen die Organuhr bei einer medikamentösen Therapie zu berücksichtigen?
Klares "Ja", kann Sinn machen, dazu braucht man aber einen erfahrenen Doc oder HP. So werden z. B. Eisen und Selen zu unterschiedlichen Zeiten besser verwertet. Einschränkungen habe ich oben schon erwähnt.

Einfach ist gut, aber nicht alles ist im Einzelfall immer einfach. Aber in der Praxis, mal ehrlich, ist das "Problem" nach Organuhr zu strömen doch etwas konstruiert. Wenn jemand zu einem Termin kommt und man als Anwender einen Strom wählt, der ganz offensichtlich dran ist, dann schaut doch kaum einer erst auf die Uhr und macht sich nen Kopf, ob die Zeit auch passt, oder?

Das mit der Autobahn und der Rush-hour hört sich zwar plausibel an, aber Meridiane sind eben keine Autobahnen und der Qi-Fluss ist nicht mit Straßenverkehr zu vergleichen und eine Teerschicht trägt man auch nicht auf beim Behandeln! Es gibt auch nicht nur Fülle und Leere. Blockaden erzeugen oft eine Scheinfülle - der selbe Meridian kann im weiteren Verlauf leer sein. Beim Shiatsu würde ich in so einem Fall eher im weiteren Stromverlauf nach Stellen mit Vakuum fühlen und dort bleiben, bis sich der Bereich auffüllt - und dazu muss ich keine Organuhr berücksichtigen.

Außerdem hat man bestenfalls auch Intuition und wenn die nicht reicht, frage ich denjenigen, ob es gut tut eine Stelle zu berühren, die evtl. schmerzt oder nicht. Wenn man wirklich alles berücksichtigen wollte von Organuhr bis Yin- oder Yang-Fülle/Leere, Pseudo-Yin oder Yang-Fülle/Leere, Qi-Mangel usw. - meine Güte, dann fange ich besser gar nicht erst an! Die richtige respektvolle Einstellung, Achtsamkeit und Verständigung sind oft wertvoller als tausendprozentige Analyse und schulbuchmäßiges Vorgehen.

Lieben Gruß
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Re: Organuhr bei Therapien beachten?

Beitrag von AnnSophie » Montag 19. Februar 2018, 22:47

Liebe Valerie,

einfach sein heißt für mich v.a., die eigenen Wahrnehmung zu schärfen.
Auch deshalb hatte ich zunächst auch so kurz geantwortet, die Regel ist für mich schon im advanced-Bereich... Oder in Worten von Waldeule "Die richtige respektvolle Einstellung, Achtsamkeit und Verständigung".

Liebe Sammie,
gibt's Dich noch? Wie geht's Dir mit unserer Diskussion?

Herzlich
AnnSophie.
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